Stop dem Staudenknöterich – Regulierungsbedarf an Gewässern im Südschwarzwald

Fokus: Management nachhaltige Regionalentwicklung

Praxisseminar für Bauhofmitarbeiter und Gewässerunterhaltung in Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald, dem Biosphärengebiet Schwarzwald, dem Naturpark Südschwarzwald sowie dem Landratsamt Lörrach

Termin
Mi., 8.5.2019–Mi., 8.5.2019
Veranstalter
Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg
Ort
79650 Schopfheim
Naturraum
Schwarzwald
Themenbereiche
NaturErlebnisWoche, Neophyten
Kosten
entfällt
Leitung/Koordination
Christoph Huber, Biosphärengebiet Schwarzwald; Andreas Tröndle, Landratsamt Lörrach
Teilnehmerzahl
40
Anmeldenummer
55 FGL (2019)
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Herausforderungen/Ziele
  • Der Japanische- sowie der Sachalin-Staudenknöterich breiten sich als invasive Arten zunehmend an Bach- und Flussufern aus. Hier verdrängen diese Neophyten großflächig die heimische Flora und richten teilweise erhebliche wirtschaftliche Schäden an Ufern und Bauwerken an. Oft werden sie mit belastetem Erdreich verschleppt und können sich dann auch an Stellen weitab von Gewässern ausbreiten. Hat sich die Pflanze einmal etabliert, ist sie nur noch schwer zu verdrängen. Zugleich wird die Lebensgrundlage verschiedener Tierarten massiv verändert
  • Dort, wo sich diese Arten noch nicht wie andernorts etabliert haben, etwa in den höheren Lagen des Südschwarzwalds, soll versucht werden, eine weitere Ausbreitung zu verhindern
  • Ansonsten ist eine gezielte und koordinierte Bestandskontrolle erforderlich, insbesondere in Schutzgebieten und bei Bedrohung von geschützten Lebensräumen


Schwerpunkte
  • Berichte aus der Praxis für die Praxis. Übersicht über Möglichkeiten der Regulierung: theoretische Einführung in die Thematik
  • Darstellung und Vermittlung unterschiedlicher Techniken der Bestandskontrolle
  • Exkursion an verschiedene Stellen an der Wiese und Kleinen Wiese im Raum Schopfheim
  • Vorstellung verschiedener in der Praxis bewährter Methoden; selbstständiges Erproben


Ort
79650 Schopfheim , der genaue Veranstaltungsort wird bei der Anmeldung bekannt gegeben

Anmeldung
über Biosphärengebiet Schwarzwald und Umweltakademie