Insektensterben und was dann? aktives Handeln für unsere Lebensgrundlagen

Praxisseminar als Beitrag zum Sonderprogramm Stärkung der biologischen Vielfalt des Landes Baden-Württemberg

Termin
Do., 3.5.2018–Do., 3.5.2018
Veranstalter
Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg
Ort
auf Anfrage
Stadt-/Landkreis
Stadtkreis Stuttgart
Naturraum
Schwäbisch-Fränkischer Wald und Hohenloher Land
Zielgruppen
Biologen, Gemeinderäte, Imker, Jäger, Landwirte, Landwirtschaftsverbände, Landwirtschaftsverwaltung, Stadträte, Verbraucher
Themenbereiche
Insekten, NaturErlebnisWoche
Kosten
entfällt
Leitung/Koordination
Fritz-Gerhard Link, Umweltakademie
Teilnehmerzahl
50
Anmeldenummer
56 FGL (2018)
Herausforderungen/Ziele
  • Das Insektensterben hat deutlich gemacht, dass der Rückgang von Tier- und Pflanzenarten eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit darstellt und dringend und schnell nach Handeln verlangt
  • Um die biologische Vielfalt der baden-württembergischen Kultur- und Naturlandschaft zu stärken und die vielen Funktionen der Insekten zu sichern, gilt es, die Landnutzer zu unterstützen, »giftfreie« Strukturen zu schaffen
  • Im dicht besiedelten Land Baden-Württemberg gilt es, geschützte Lebensräume für Tiere und Pflanzen in der Fläche zu schaffen, zu erhalten und – wo möglich – etwa auf Basis vielfach vorhandener Biotopverbundpläne zu vernetzen
  • Vermitteln von praktischen Beispielen zur landschaftsökologischen Aufwertung von Freiflächen


Schwerpunkte
  • Auswahl und Bereitstellung von Grundstücken zur ökologischen Aufwertung
  • Planung von Maßnahmen für Wildtiere- und -pflanzen
  • Wahl der fachlich notwendigen Initialmaßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung von Lebensräumen eines zu entwickelnden Biotopverbunds
  • Ausweitung und Verbesserung von Blühstreifen für blütenbesuchende Insekten bei Vermeidung bzw. Reduktion des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln
  • Praktische Tipps und Hilfen für die Einsaat von Saum- und Randflächen und anderen Freiflächen in der Agrarstruktur