Besondere Bäume in und um Alpirsbach herum

Termin
So., 29.4.2018, 14:00–17:00
Veranstalter
Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord
Ort
gleich wie Veranstalter
Stadt-/Landkreis
Landkreis Freudenstadt
Naturraum
Schwarzwald
Zielgruppen
Fach-/Berater/ Experten/ Beauftragte/Sachverständige, Familien, Personen/ -gruppen
Themenbereiche
Landwirtschaft, Nachhaltigkeit, NaturErlebnisWoche, Wald
Kosten
10 Euro pro Person
Leitung/Koordination
Ingeborg Wohlgemuth
Teilnehmerzahl
25

Anlässlich des Tag des Baumes - offiziell am 25.04.- soll die Aufmerksamkeit auf besondere Bäume in und um Alpirsbach herum gelenkt werden. Die Fichte war 2017 der Baum des Jahres, weswegen ihr ebenfalls ein besonderes Augenmerk gegeben werden soll. 

Gemäß den Gedanken von Peter Wohlleben in seinem erfolgreichen Buch: "Das geheime Leben der Bäume" werden auserwählte Bäume aufgesucht und unter besonderen Gesichtspunkten angeschaut und befühlt. Was fühlen sie, wie können sie miteinander kommunizieren? Es gilt eine verborgene Welt zu entdecken.

Es hört sich rätselhaft an, wie können Bäume miteinander sprechen?
Sind Bäume sozial, helfen sie sich gegenseitig? Wie soll dies geschehen?
Was hat es mit dem rätselhaften Wassertransport auf sich?
Bäume betreiben Fotosynthese und erzeugen dabei Kohlenwasserstoffe. Sie schenken uns Sauerstoff
zum Atmen.

Die Fichte war der Baum des Jahres 2017. Sie hat, wie keine andere den deutschen Wald in den letzten zwei Jahrhunderten geprägt. Doch die Fichte polarisiert, für die einen ist sie der Brotbaum der deutschen
Waldwirtschaft, für die anderen der Inbegriff naturferner Monokulturen. Man kann zur Fichte stehen, wie man will - dennoch haben wir ihr einiges zu verdanken.
Die Fichte ist der Symbolbaum für gelungene Wiederbewaldung in Deutschland nach der Holznot im 18. und 19. Jahrhundert. Reparationshiebe und Wiederaufbau machten diese Baumart in der Forstwirtschaft viele Jahre unersetzlich. Reine Fichtenwirtschaft zeichnet sich durch gute Holzerträge aus, doch das Risiko große Teile eines Bestandes durch Sturm und Forstschädlinge zu verlieren ist hoch. Ökologische Folgen sind Versauerung und Nährstoffverluste des Waldbodens. Allerdings hat der Mensch sie gepflanzt, wo sie heute wächst. Auf dem richtigen Standort, ist sei eine wunderbare Baumart, sagt Wodarz (er ruft jeweils den Baum des Jahres aus).

Bilder

alte Linde

}
Pause
zurück